auch euch durch die Gegend fahrenden Artgenossen ist es nicht verboten mal die Murmel auf dem Hals zu benutzen und nicht nur als Hutständer.
Was man manchmal erleben darf als Nutzer des ÖPNV in Berlin, sprich der BVG, ist schon einmalig und gehört der Welt erzählt.
Da gibt es auf der Wegstrecke des Busses eine baustelle, diese ist es nun schon seid mehr als 4 Jahren, zumindest gefühlt, wann wirklich angefangen wurde weiß auch niemand mehr. Normalerweise gibt es dort auch kaum Behinderungen, doch seit nunmehr einer Woche sollte jedem geneigten Auto fahrenden Nutzer dieser Strecke aufgefallen sein, dass Gleisarbeiten und damit verbundene Behindergungen existieren, was dem etwas vorausschauenden Fahrer eigentlich dazu bringne sollte, eine Ausweichroute zu wählen, die in diesem Fall durchaus gegeben ist.
Denn die räumliche Situation ist in der Baustellenzone folgende:
Straßeneinengung auf eine Spur durch eine Ampel geregelter Verkehr.
Individualverkehr nur in eine Rechtung möglich, so dass die Ampel nur Umschaltet wenn ein Linienbus bzw. Straßenbahnersatzbus aus der Gegenrichtung die Baustelle passieren muß.
An dem Ende der Baustellenzone, wo der Individualverkehr die Baustellenzone beginnt zu befahren ist außerdem die Ausfahrt einer Tankstelle.
Nun der amüsante „Tathergang“:
Aufgrund von Schweißarbeiten am Schienenstrang mußte der Busfahrer nach befahren der einspurigen Baustellenzone nach ca. 2/3 stoppen. Es sollte auch nicht lange dauern und der Individualverkehr erhielt das Grüne Signal, aus der Tankstellenausfahrt fuhr auch sofort ein Wagen und stellte sich vor den Bus.
Sehr clever.
Nun war der Busfahrer, dessen Mimiken und Gestiken scheinbar nicht erkannt werden konnten (sehr geehrter Autofahrer, die Augen sind ganz wichtig), gezwungen den Bus zuverlassen, in dieser Zeit fuhren immer mehr Autofahrer hinter das vor dem Bus stehende Fahrzeug.
Wie Geil.
Und dann auch noch der Kommentar des Fahrzeugführers (älterer Herr mit Hut) „Ich hab grün, mußte halt rückwärtz zurück fahren“.
Wie Geil, ja der Bus fährt mal eben 40 Meter oder wat zurück, auf einer Straße die mal eben 20cm bereiter ist als er und von Pylonen und von der Autobahn bekannten trennwänden begrenzt ist.
Nundenn, der Busfahrer konnte den Herren überzeugen, dass er wohl zurück auf die Tankstelle müsste. Was den Usern dahinter freilich nicht schmeckte und diese abwinkend gestikulierten.
Der Busfahrer mußte nun auch dem Hintermann die Situation erklären und auch dem dahinter. Als die Damen und Herren in Ihren Blechkäfigen es endlich gerafft hatten, und endlich der Bus seine Fahrt fortsetzen konnte, es vergingen ja auch nur knapp 20 Minuten, zeigte sich das Ausmaß dieser autofahrenden Verplant heit. Bis zur übernächsten Kreuzung ging der Rückstau. Doch unser Busdriver nahms gelassen und setzte iregendwelche, leider nicht immer akustisch verständlichen Kommentare ins Mikrofon.
Ich ziehe einen Hut vor unseren Busdrivern, es ist sicher nichr leicht den „Großen Gelben“ durch unsere Stadt zu schieben.
Die Damen und Herren Autofahrer machen es einem manchmal nicht leicht.
Bis auf das nächste Erlebnis,
Das B.

August 2, 2008 at 9:25
Ja Ja, die Autiofahrer, stubide und ohne offene Augen, besonders die mit mehr als einem Buchstaben vor dem Bindestrich!
August 2, 2008 at 12:35
So ist das mit den Autofahrern aber noch besser als die mit Hut sind die mit Navi von völig egal woher, weil wenn man nicht weis wos lang geht dann rechts fahren und nicht links mit 30 km/h weil Stadtverkehr fliest mit 50 oder mehr. Und dann liebe Autefahrer noch eins zuerst fertig überholen und dann wieder zurück in die Spur, alles andere ist Mordsgefährlich vor allem für Radfahrer.